Klimaschutz Rheine

Netzwerke

Beim Klimaschutz ist weniger mehr. Machen Sie mit!

  • Climate Partnership

    Voneinander lernen – miteinander Lösungen suchen – gemeinsame Wege gehen. Im Projekt „Climate partnership – Städtepartner übernehmen Klimaverantwortung“ steht der Wissens- und Erfahrungsaustausch über lokalen Klimaschutz im Vordergrund.

     

    Städtepartnerschaft & Klimaschutz

    Klimaschutz ist kein Thema welches lokal an einem Ort bewältigt werden kann. Es ist wichtig möglichst viele Aktuere flächendeckend zu erreichen sowie Maßnahmen und Projekte grenzübergreifend durchzuführen. Die Stadt Rheine hat diesbezüglich den Klimaschutz als einen wichtigen Punkt in dem Bereich der Städtepartnerschaften benannt und fördert derzeitig den europäischen Gedanken für einen gemeinschaftliches Akteursnetzwerk.

    Partnerstädte Rheines:

    leiria

    Seit 1996 besteht die Partnerschaft mit der portugiesischen Distrikthauptstadt Leiria (15.000 Einwohner) – zwischen Lissabon und Porto gelegen und von einer mittelalterlichen Burg überragt. Diese Partnerschaft hat ihren Ursprung darin, dass viele Portugiesen als Mitbürger in unserer Stadt Rheine leben und arbeiten. Durch den regelmäßigen Schüler- und Jugendaustausch trägt sie zum besseren Verständnis zwischen den Völkern Süd- und Mitteleuropas bei.

     

     

    125px-borne_wapen.svg

     

    Der „Oldie“ unter den vier Partnerstädten ist das niederländische Borne mit seinen rund 22.000 Einwohnern. Die Gemeinde ist nur ca. 60 km von Rheine entfernt und über die Autobahn und einen Radwanderweg mit Rheine verbunden. Die Partnerschaftsurkunde wurde im Sommer 1983 offiziell unterzeichnet. Ziel war es, Misstrauen, Vorurteile und Trennendes nach dem 2. Weltkrieg zu überwinden. Bereits seit 1974 wurden im Euregio – Verband erste Kontakte über Maßnahmen des Jugendaustausches, der Seniorenbegegnung sowie der sportlichen Wettkämpfe geknüpft. Heute arbeiten Bornenser und Rheinenser in vielen weiteren Bereichen eng zusammen, um grenzüberschreitende Fragen gemeinsam anzugehen. Darüber hinaus ist z.B. der jährliche Grundschüleraustausch der größte in der EUREGIO.
    100px-trakai_lithuania_coa.svgMit Trakai besiegelte Rheine 1996 eine weitere Städtepartnerschaft. Trakai ist die mittelalterliche Hauptstadt Litauens, die berühmt ist für ihre alte Wasserburg und gleichzeitig Mittelpunkt der 38.000 Einwohner zählenden Rajon ist. Basierte diese Partnerschaft zu Beginn im Wesentlichen auf Hilfstransporten und humanitärer Hilfe in den Bereichen Senioren-, Behinderten- und Jugendpflege, entwickelte sie sich in den 90er Jahren nahezu modellhaft zu einem europäischen Städte-Netzwerk zwischen Rheine, Borne, Bernburg und Trakai. Gemeinschaftliche Projekte für die Tourismusförderung und der Aufbau der sozialen Infrastruktur, die viele Bereiche umfasst, führten zu intensiven Begegnungen der Menschen in den Partnerstädten.

     

     

    wappen_bernburg_saale

    Rheines zweite Städtepartnerschaft – sie wurde 1990 mit der in Sachsen-Anhalt malerisch an der Saale gelegenen ehemaligen Residenzstadt mit ihren 35.000 Einwohnern unterzeichnet – wuchs aus dem Wunsch, einen Beitrag zum Aufbau-Ost zu leisten und die Trennung zwischen den beiden ehemaligen deutschen Staaten zu überwinden. Mitarbeiter der Stadtverwaltung Rheine leisteten einen großen Beitrag zum Aufbau einer demokratischen Stadtverwaltung in Bernburg. Heute sind es vor allem die gegenseitigen Besuche, das jährliche Treffen zum „Tag der Deutschen Einheit“ und gemeinsame Hilfsprojekte, die diese Partnerschaft immer wieder beleben.

     

     

    Im Rahmen des Erfahrungs- und Wissensaustausches über lokalen Klimaschutz finden in jeder Partnerstadt des Städtenetzwerkes zwischen Bernburg, Borne, Leiria, Rheine und Trakai eine Konferenz zu einem bestimmten Schwerpunkt statt. Dabei werden folgende Handlungsfelder angesprochen:

    • Energieeffizienz und Ressourcen schonen – Ver- und Entsorgung (Wasser, Abfall)
    • Verkehr und Tourismus
    • Erneuerbare Energien
    • Stadtplanung / Flächenmanagement und Bürgerbeteiligung

    Während der Konferenz wird den Teilnehmern das Thema in Form von Exkursionen, Vorträgen und Workshops näher gebracht.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage „Climate partnership“

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  • Fair Trade Town

    Im Jahr 2011 haben sich verschiedene Gruppen, welche sich in Rheine für faire Produkte einsetzten zusammen geschlossen. Ziel war es gemeinsam die Vorgaben für die Zertifizierung als „Fair Trade Town“ zu erreichen. Im Herbst 2011 wurde eine Steuerungsgruppe mit Unterstützung der Stadtverwaltung Rheine gegründet. Es folgte ein einstimmiger Ratsbeschluss an der Zertifizierung teilzunehmen.

    In einer Feierstunde am Montag, 04.06.2012, erhielt die Stadt Rheine die Auszeichnung als Fair Trade Town. Überreicht wurde die Urkunde von dem Fairtrade-Ehrenbotschafter Herrn Manfred Holz. In der rund 90-Minütigen Veranstaltung wurde der Weg der Stadt Rheine hin zur Fair Trade Stadt aufgezeigt und ein Ausblick in die Zukunft gewagt. Musikalische, tänzerische und artistische Beiträge der Musikschule, der HipHop-Formation Rockids vom TV Jahn, den Flying Kopis sowie dem Chor des Gymnasium Dionysianum rundeten das Programm ab.

    Dank der kontinuierlichen Arbeit der vielen ehrenamtlichen Akteure, erhielt die Stadt Rheine im Frühjahr 2014 die Zertifizierung für 4 weitere Jahre.

    Informationen zu den Aktionen des Fairen Handels finden Sie auf der Internetseite des Weltladen Rheine

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  • Faires Nordmünsterland

    Rheine wurde im Jahr 2012 als erste Kommune im Kreis Steinfurt mit dem Titel „Fair Trade Town“ ausgezeichnet. Inzwischen gibt es zahlreiche Kommunen im Kreis Steinfurt die ebenfalls zertifiziert wurden. Aus dieser gemeinschaftlichen Anstrengung entstand das Netzwerk Nordmünsterland.

    Die Seite www.faires-nordmuensterland.de ist eine Informationsplattform für alle, die wissen möchten, was im nördlichen Münsterland rund um den Fairen Handel geschieht. Alle Arten von Aktivitäten aus diesem Bereich können hier künftig veröffentlicht werden. Ob Faire Woche, Verkostungsaktionen, Ausstellungen, Vorträge . . . ein Blick auf www.faires-nordmünsterland.de genügt.

    Für die Veranstaltergemeinschaft „Faires Nordmünsterland“

    Beate Steffens, Aktion Humane Welt e.V.

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  • Forschungsvorhaben „KomRev“

    Die kommunale Effizienzrevolution für den Klimaschutz in den deutschen Städten –Voraussetzungen, Transformationspfade und Wirkungen (KomRev) ist ein Forschungsvorhaben des Solarinstitut Jülich der FH Aachen, des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie sowie dem Deutschen Zentrum für Luft- und raumfahrt.

    Im Projekt KomRev werden Zielvisionen und richtungssichere Transformationspfade einer weitreichenden CO2-Emissions-Minderung des kommunalen Energiesystems der Stadt Rheine entwickelt.
    Wesentliche Gestaltungselemente sind Einbindung hoher Anteile kommunaler erneuerbarer Energiequellen, Senkung des kommunalen Energiebedarfs, kaskadierende Nutzung gesellschaftlicher Exergieströme sowie Effizienz steigernde Kopplungen der sektoralen Versorgungsebenen.

    Nach dem aktuellen Energiekonzept der Bundesregierung liegt das Treibhausgas-Minderungsziel auf Bundesebene bis zum Jahr 2050 bei mindestens 80 Prozent gegenüber 1990. Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen in allen Sektoren ambitionierte Maßnahmen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene umgesetzt werden.
    Die grundlegende Veränderung von Verbrauchsstrukturen und Versorgungssystemen auf der kommunalen Versorgungsebene birgt neben der Möglichkeit hoher CO2-Einsparungen gute Chancen für eine deutliche Minderung des Bedarfs an überregionalen Erzeugungskapazitäten sowie ggf. auch an Netz- und Speicherkapazitäten. In dem hier vorgeschlagenen Vorhaben „KomRev“ werden dazu effiziente Energienutzungs- und -Versorgungskonzepte für die kommunale Ebene am Beispiel der Stadt Rheine entwickelt. Diese können einen wichtigen Beitrag zur Begrenzung von Umsetzungsrisiken sowie volkswirtschaftlichen Kosten des nachhaltigen Umbaus der Energieversorgung leisten.

    Synergetische Ergänzung mit und Abgrenzung zu anderen Fördermaßnahmen

    „KomRev“ und die durch die Stadt Rheine beantragte Förderung nach „Masterplan 100%“ haben das übergeordnete Ziel, wesentliche Beiträge zur umfassenden Treibhausgasminderung von Kommunen zu leisten.
    Die Arbeitsfelder des hier beantragten Projekts gehen bei der Entwicklung eines hocheffizienten und emissionsfreien Energieversorgungssystems im Hinblick auf die Ziel- und Pfadentwicklungen deutlich weitergehenden und teilweise zum Masterplan komplementären Fragestellungen nach:
    • Entwicklung von zwei optimierten, vernetzten Versorgungssystem-Konzepten auf Grundlage zukünftig zu erwartender Energiebedarfe– losgelöst von Begrenzungen gegenwärtiger Rahmenbedingungen des Versorgungssystems
    • Integration des Indikators Exergieeffizienz in die Beurteilung der Zukunftsfähigkeit
    • Modellierung und Simulation potenzieller Problembereiche / System-Engpässe als Machbarkeitsüberprüfung und Optimierungsansatz
    • Iterative Transformationspfadentwicklung als rückkoppelnder Prozess zwischen Zielvision und Gegenwartssystem (Ex-Ante-Perspektive)
    • Entwicklung systematischer Entscheidungsmuster für zukunftsfähige kommunale Energieversorgungskonzepte am Beispiel Rheine

    Dagegen setzt die Fördermaßnahme Masterplan vorrangig den gesellschaftlichen Lernprozess in Richtung Nullprozent-Emissionsziel Treibhausgase (THG) in Gang. Der Prozess wird maßgeblich durch den Klimamanager verantwortet und ist in seiner Ausrichtung breit angelegt:
    • Institutionalisierung langfristiger Managementprozesse durch die Kommune
    • Entwicklung der Qualitätssicherung
    • Monitoring der realen Entwicklung in den ersten Jahren
    • Regionale Wertschöpfung
    • Partizipation der lokalen Bevölkerung und Unternehmen

    Die im Zuge von KomRev erarbeiteten Konzepte, Simulationsergebnisse
    und Kostenberechnungen fließen im Laufe der Projektbearbeitung in die Masterplan-
    Bearbeitung zurück. Sie erweitern die Wissensbasis für die im Masterplan 100% vorgesehene Etablierung der ersten Entwicklungsschritte, die Akteursanalyse sowie die Entwicklung von Finanzierungsplänen und Business-Konzepten.

    Warum am Beispiel der Stadt Rheine?

    Alle Fragestellungen im Projekt KomRev sollen am Beispiel der Kommune Rheine erarbeitet und beantwortet werden. Im Folgenden wird kurz der Hintergrund der Entscheidung für diese Kommune umrissen. Gesucht wurde zunächst eine Gemeinde, die (um Reisezeit und Kosten zu sparen) möglichst nah bei den hauptverantwortlichen Partnern Solar-Institut Jülich der FH Aachen und dem Wuppertal Institut liegt. Die Kommune sollte nicht zu ländlich geprägt sein und eine mittlere Größe haben, um die detaillierte Konzept- und Transformationspfadent-wicklung zu ermöglichen, wie sie im Projekt KomRev vorgesehen ist.

    Gleichzeitig musste in der Gemeinde bereits ein hohes Vorwissen und langfristiges
    Engagement im Bereich Senkung der Klimagasemissionen und nachhaltiger Wandel des Energiesystems vorliegen, um eine kompetente Zusammenarbeit sicher zu stellen. Die Datenerfassung in den Themengebieten Energieversorgung und CO2-Emissionen musste in ausreichendem Maße bereits einige Jahre zuvor begonnen worden sein, um die Erarbeitung eines „Business as Usual“ Szenarios zu ermöglichen.

    Mit der Stadt Rheine wurde eine Kommune gefunden, die alle gestellten Anforderungen
    in hohem Maße erfüllt. Sie liegt wie das Solar-Institut Jülich und das Wuppertal Institut in
    Nordrhein-Westfalen und damit in gut erreichbarer Entfernung für die verschiedenen Arbeitstreffen und Workshops. Mit einer Größe von rund 75.000 Einwohnern und einer heterogenen städtischen Struktur mit Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie eignen sich Größe und Struktur gut für die vorgesehene Aufgabenstellung. Zusätzlich weist die Stadt Rheine ein außergewöhnlich hohes Engagement und sehr gute Kompetenzen im Bereich Klimaschutz auf, die nachfolgend dargestellt werden.

    Die Stadt Rheine engagiert sich seit 1995 mit ihrem Beitritt zum Klima-Bündnis der Europäischen Städte für den Klimaschutz (erste Klima- und Energietage 1998) und zählt seit 2009 zu einer der fünf, vom Land NRW ausgezeichneten Klimakommunen, die anderen Städten und Gemeinden als vorbildliches Beispiel dienen können.
    Im Jahr 2008 wurde vom Rat der Stadt Rheine ein umfangreiches Aktionsprogramm Klimaschutz verabschiedet.
    Zu den aktuellen Klimaschutzmaßnahmen zählen u.a. die Fortschreibung des CO2-
    Monitorings, die Umsetzung des Förderprogramm Klimakommune NRW, die Übernahme von Leitlinien zur Energieeffizienz in Neubaugebieten, die Fortführung von Fuzzy-Logik Aktivitäten in der Kläranlage, die Fortführung der PV-Installation an öffentlichen Gebäuden oder die Etablierung des Projektes „Klimapartnerstädte“.

    Alle Aktivitäten, Maßnahmen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen werden in enger Kooperation mit den Stadtwerken für Rheine, der Stadtverwaltung, der Wirtschaftsförderung
    Rheine EWG und der Leitstelle Klimaschutz bei den Technischen Betrieben Rheine durchgeführt (siehe Internetauftritt: www.rheines-klima.de).

    Die Stadtwerke engagieren sich stark mit Investitionen für Erneuerbare Energien im Bereich der Photovoltaik und im Bereich der Windkraft. Ein Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung EWG liegt in der Förderung des Cluster Wind. Die erfolgreiche Etablierung des Firmennetzwerkes Wind-West und die Einstellung von zwei Clustermanagern
    zählen zu den erfolgreichen Aktivitäten in den Jahren 2010 und 2011.
    Die Stadt zählt zu den Erstunterzeichnern der europäischen Klimaschutzinitiative „Covenant of Mayors“ im Januar 2009. Die Bürgermeisterin der Stadt Rheine engagiert sich stark auf europäischer Ebene und fördert die klimapolitische Zusammenarbeit mit den Partnerstädten von Rheine. Gemeinsam mit 19 weiteren Städten und dem Rat für nachhaltige Entwicklung, wurden im Oktober 2010 im Rahmen des „Dialogs Nachhaltige Stadt“ strategische Eckpunkte für eine nachhaltige Entwicklung in Kommunen formuliert. Die Bürgermeisterin der Stadt Rheine setzt sich in besonderem Maße für die Umsetzung dieser Ziele und eine nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen und in der ganzen Gesellschaft ein.

    Aktuell und im Hinblick auf den Masterplan 100% Klimaschutz beschloss der Rat der Stadt Rheine am 13.12.2011 die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 95% zu senken, sowie die Senkung des Energiebedarfs um 50 %, ebenfalls zum Jahr 2050.

    Die Entwicklung einer visionären Gesamtversorgungsstruktur, wie sie das beantragte Forschungsprojekt des Solar-Instituts Jülich vorsieht, deckt sich mit den klimapolitischen Vorgaben der Stadt Rheine und könnte einen wichtigen Beitrag zur Weichenstellung für eine zukunftsfähige kommunale Energieversorgung leisten.

    Ergebnisse

    Erste Ergebnisse in Form eines Handouts können auf dieser Seite herunter geladen werden. Die Datei umfasst alle Folien der im Juli 2014 vorgestellten Präsentation sowie inhaltliche Ergänzungen der Forscherinnen und Forscher. Die Dateigröße beträgt 28MB. Sollten Sie nicht die Betrachtung im Browser wünschen, so können Sie per Rechtklick auf die Datei und „Ziel speichern unter“ die Datei bei sich ablegen.  Sollten Probleme beim Download auftreten kontaktieren Sie uns bitte.

    Im Sommer 2016 wurden die Ergebnisse des zweiten Szenarios „Moderat Dezentral“ vorgestellt. Die Ergebnisse erhalten Sie ebenfalls als Download. Die von der Forschungsgruppe bereitgestellten Daten und Ergebnisse werden von der Stadt Rheine ausgewertet und fließen in den Klimaschutzprozess ein.

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    KomRev_MaxDez_Handout KomRev_IV_Workshop_Rheine_CO2+Kosten kommentiert KomRev_IV_Workshop_Rheine_Transformationspfade kommentiert
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  • Gemeinsame Beschaffung von Elektrofahrzeugen

    Fünf Stadtwerke im Kreis Steinfurt profitieren von Fördermitteln und schaffen gemeinsam Elektrofahrzeuge an

    Auf Initiative und Vorschlag der Leitstelle Klimaschutz Rheine schließen sich fünf Stadtwerke im Kreis Steinfurt zusammen und beschaffen gemeinsam Elektrofahrzeuge und die hierfür benötigten Infrastruktur. Darüber hinaus, wird die Versorgung der Fahrzeuge mit dem Ausbau erneuerbarer regional erzeugter Energie verknüpft. Die Gleichartigkeit der Antragsteller determiniert auch die Fahrzeugnutzung sowie den Typ der anzuschaffenden Fahrzeuge. Die zweckmäßige Nutzung der Elektrofahrzeuge erfolgt vorwiegend im Stadtverkehr, zum Beispiel für erforderliche Baustellenüberwachungs- und Kontrollfahrten sowie Vor-Ort-Termine. Die neuen Elektrofahrzeuge ersetzen, Fahrzeuge mit herkömmlichem Verbrennungsmotor die außer Dienst gestellt werden. Dadurch, dass die neuen Elektrofahrzeuge mit dem regenerativem „Unser Landstrom“ betankt werden, erfahren die klimawirksamen Beiträge der Elektrofahrzeuge, aus dieser Stromgestellung, ein erhebliches Gewicht. Projektbegleitend haben sich die fünf beteiligten Stadtwerke auf einheitliche Standards bei der Ladeinfrastruktur verständigt. Zum einen verstärkt die zweckmäßige Festlegung auf einheitliche Standards der Ladeinfrastruktur die Marktdurchdringung der Elektromobilität nicht nur auf lokaler, sondern beispielgebend auf regionaler Ebene. Der Projektantrag wurde von der Leitstelle Klimaschutz konzipiert, erstellt und beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 133.637 Euro und wird mit Bundesmitteln in Höhe von 53.455 Euro gefördert.

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  • Haus im Glück e.V.

    Seit 2002 unterstützt das Amt für Klimaschutz & Nachhaltigkeit des Kreies Steinfurt Bauwillige und Hausbesitzer bei Maßnahmen und Aktivitäten rund um die Themen erneuerbare Energien, energiebewusstes Bauen und Modernisieren. Im November 2005 sind diese Aktivitäten und das entstandene kreisweite Netzwerk in den neu gegründeten Verein „Haus im Glück e.V.“ übergegangen. Die Stadt Rheine und die Stadtwerke Rheine sind Mitglieder im Verein und bieten gemeinschaftlich verschiedene Aktionen an.

    Ziel des Vereins ist es, die energetische Gebäudesanierung, die Energieeffizienz im Neubaubereich sowie den Einsatz erneuerbarer Energien voranzutreiben. Er bietet Hausbesitzern und Bauwilligen eine breite Palette an Informations- und Beratungsmöglichkeiten. Ziel aller Beteiligten ist es, Bauherren und Hausbesitzer über individuellen Nutzen, Kosten und Lösungen der Modernisierung zu informieren.

    Mitglieder des Vereins  sind die 24 Städte und Gemeinden, der Kreis Steinfurt, die Kreishandwerkerschaft, alle Baugewerksinnungen, die Kreissparkasse Steinfurt, die Verbundsparkasse Emsdetten – Ochtrup, die Stadtsparkasse Lengerich, die Marketinggemeinschaft der Volksbanken im Kreis Steinfurt sowie die Schornsteinfegerinnung des Regierungsbezirks Münster.

     

    Partizipation der Stadt Rheine

    Die Stadt Rheine unterstützt den Verein Haus im Glück e.V. seit den Anfängen. In gemeinsamen Treffen der kommunalen Vertreter werden Maßnahmen, wie z.B. die jährliche Thermografieaktion, geplant und verwirklicht. Der Erfolg des Vereins zeigt sich auch in der guten überregionalen Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden.

     

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  • KlimaBausteine

    Kleine Projekte – große Wirkung
    Sie haben eine Idee? Dann machen Sie mit!

    KlimabausteineKlimaschutz geht uns alle an

    Wir denken, dass nicht nur die großen medienwirksamen Initiativen, sondern auch kleine Bausteine in unserem direkten Umfeld einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Darum gibt es jetzt die KlimaBausteine – eine Förderung, die von der Leitstelle Klimaschutz der Stadt Rheine ins Leben gerufen wurde.
    Haben Sie eine Idee? Dann zögern Sie nicht, Sie haben jetzt die Chance ihr eigenes kleines Projekt zu verwirklichen.

     

    Was wird gefördert?

    KlimaBausteine für Rheine sollen Spaß machen und lassen darum viel Freiraum für Ihre individuellen Ideen. Insbesondere lokale Initiativen von Privatpersonen, Schulen, Kindergärten, Agenda-Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen können mit dem Förderpreis ausgezeichnet werden. Lassen Sie Ihren Gedanken einfach freien Lauf, eine gute Idee ist manchmal ganz naheliegend.

     

    Und woher kommt das Geld für den Preis?

    Auf dem Dach der Radstation in Rheine errichteten die Technischen Betriebe Rheine AöR eine Solaranlage. Diese wurde durch 100% Ökosponsoring finanziert. Die hieraus erzielte wiederkehrende Einspeisevergütung wird
    heute für das Projekt KlimaBausteine, zur sinnvollen Förderung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Rheine genutzt.

    Die Preisvergabe für KlimaBausteine

    Ist Ihr Antrag vollständig bei uns eingegangen, prüfen die Experten der Leitstelle Klimaschutz, ob Ihre Idee die Förderrichtlinien erfüllt und entscheiden über die Vergabe der Mittel. Die offizielle Preisvergabe findet 2 x im Jahr statt. Der Einsendeschluss immer am 31. Mai oder 30. November.

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    Flyer KlimaBausteine Förderantrag Klimabausteine Übersicht Projekte
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  • Klimabotschafter

    Klimabotschafter sind Menschen wie Du und ich die sich für verschiedenste Belange des kommunalen Klimaschutzes einsetzen, sei es in der eigenen Familie, in der Nachbarschaft, im Verein oder im Beruf. Die Stadt Rheine unterstützt die Botschafter durch Vernetzung und gezielte Aktionen.

    Klimabotschafter Schild A5

     

     

     

    Vorbild sein, andere motivieren – vom Netzwerk profitieren! Als Klimabotschafterin oder Klimabotschafter leben Sie Klimafreundlichkeit im Unternehmens-, Vereinsoder persönlichen Alltag vor und reden darüber: Berichten Sie von Ihren Erfahrungen mit Klimaschutzmaßnahmen und regen Sie andere dazu an, es Ihnen nachzumachen! Teilen Sie Ihr Wissen über den Bürgerdialog mit anderen Interessierten und profi tieren Sie von diesem Netzwerk.

    Die Kampagne Klimabotschafter wurde im Jahr 2015, in Kooperation mit dem Kreis Steinfurt, der Stadt Osnabrück sowie dem Landkreis Osnabrück konzipert und auf einem gemeinschaftlichem Klimagipfel vorgestellt. Im Kreis Steinfurt fimiert die Kampagne unter dem Titel „energieland2050-Botschafter“, in allen anderen drei Gebietskörperschaften wurde der einheitliche Titel „Klimabotschafter“ gewählt. Inhaltlich geht es um dieselben Themen und dasselber Ziel: Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen für den Klimaschutz zu begeistern und engagierte Akteure zu fördern und zu vernetzen.

    In Rheine wird die Kampagne von dem Bereich Umwelt & Klimaschutz begleitet. Mit der Förderung „Anschlussvorhaben: Masterplanmanagement“ der nationalen Klimaschutzinitiative hat die Stadt Rheine im Jahr 2016 weitere finanzielle Mittel erhalten um die Kampagne auszubauen. So werden im Jahr 2017 zahlreiche Aktionen (Klimakochevent, E-Bike-Tour, etc.) für Klimabotschafter angeboten werden.

    Wie werden Sie Klimaboscthafter?

    Klimabotschafterin oder Klimabotschafter können alle werden,egal ob als Privatperson, Unternehmer oder Verein: Jeder, der sich für Klimaschutz engagiert, erfüllt die Voraussetzungen.

    Was muss ich tun?

    Als Klimabotschafterin oder Klimabotschafter leben Sie Klimafreundlichkeit im Unternehmens-, Vereins oder persönlichen Alltag vor und reden darüber: Berichten Sie von Ihren Erfahrungen mit Klimaschutzmaßnahmen und regen Sie andere dazu an,es Ihnen nachzumachen! Teilen Sie Ihr Wissen über den Bürgerdialog mit anderen Interessierten und profitieren Sie von diesem Netzwerk.

    Welche Vorteile habe ich als Botschafter/in

    Als Klimabotschafterin oder Klimabotschafter tun Sie etwas fürs Klima und für sich: Unternehmen, Institutionen und Vereine erhalten eine Plakette „Klimabotschafter Rheine“ für ihre Außendarstellung – ein kostenfreier Image-Gewinn! Darüber hinaus erhalten Sie

    • eine Botschafter-Tasche mit Info-Materialien.
    • Erfahrungs- und Wissensaustausch im Botschafter-Netzwerk.
    • Einladungen zu spannenden Veranstaltungen.
    • Zugang zu den Informationen und Aktionen im Kreis Steinfurt und der Masterplan-Region Steinfurt-Rheine-Osnabrück.
    • Unterstützung bei der inhaltlichen Planung Ihrer Aktionen.
    • Nutzen Sie die Dialog-Plattform als Kommunikationsmöglichkeit

     

    Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich gern per Telefon, Mail oder kommen Sie persönlich vorbei.

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    Flyer Klimabotschafter Rheine 2016 K5
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  • Klimabündnis

    Seit dem Jahr 1995 ist die Stadt Rheine Partner im Klima-Bündnis, einem europäischen Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen.

    Alle Mitglieder haben eine Selbstverpflichtung zur Einhaltung der Bündnisziele unterzeichnet. Dieses verdeutlichet, dass nur durch nachhaltige und langfristige Maßnahmen ein Klimawandel aufgehalten werden kann. Neben den europäischen Kommunen und Kreisen zählen die indigenen Völker in den Regenwäldern Amazoniens zu den Bündnispartnern.

    Konkrete Ziele

    • Reduktion der CO2-Emissionen um 10% alle 5 Jahre
    • Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990)
    • Schutz der tropischen Regenwälder durch Verzicht auf Tropenholznutzung
    • Unterstützung von projekten und Initiativen der indigenen Partner

    Selbstkontrolle der Ziele

    Für die Stadt Rheine wurde im Jahr 2010 eine fortschreibare CO2-Bilanz erstellt. Anhand dieser Bilanz ist es Möglich die Einahltung des, durch das Klima-Bündnis vorgegebene, Absenkungspfades zu kontrollieren. Die Stadt Rheine bleibt derzeitig unterhalb der Absenkungskurve und erfüllt somit die Ziele. Um die Werte weiter zu senken bedarf es eines Aktionplanes, welcher, in Form des Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes der Stadt Rheine, bereits eine Grundlage erhalten hat.

    Klima-Bündnis online

    Weitere Informationen über das Klima-Bündnis und aktuelle Projekte finden Sie auf der Homepage unter www.klimabuendnis.org.

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  • Klimaschutz wirtschaftlich

    Einmal jährlich lädt die Entwicklungs- und Wirtschaftsförderung für Rheine, in Kooperation mit der Leitstelle Klimaschutz zum Unternehmertag „Klimaschutz wirtschaftlich“ ein.

    Die Veranstaltung findet bereits seit dem Jahr 2008 in den Räumlichkeiten der VR Bank Nordmünsterland bzw.  des TAT in Rheine statt. Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung rund um das Thema Klimaschutz für Unternehmen, freie Berufe, Kommunalpolitik und interessierte Bürger. In den letzten Jahren konnten eine Vielzahl hochrangiger Redner für die Impulsvorträge gewonnen werden. Im zweiten Teil der Veranstaltung haben lokale Unternehmen die Möglichkeit ihr Unternehmen und ihre klimaschutzrelevanten Aktivitäten vorzustellen.

     

    Folgende Veranstaltungen haben stattgefunden:

    2008: „Klimaschutz – eines der beherrschenden Themen unserer Zeit“

    2009: „Klimaschutz – Herausforderungen für Europa, Chancen in Deutschland und den Niederlanden“, Impulsvortrag von Prof. Dr. Wouter van Dieren

    2010: „Greentech – Basis der Energiewende“, Impulsvortrag von Dr. Gerhard Hörpel

    2011: „Klima-Ressourcen-Wachstum-Energie“, Impulsvortrag von Prof. Dr. Klaus Töpfer

    2012: „Energie und Energiewende – eine technologische und gesellschaftliche Herausforderung“, Impulsvortrag von Prof. Dr. Rafaela Hillerbrand
    2013: „Klimakatastrophe – Mythos oder reale Gefahr?“, Impulsvortrag von Prof. Dr. Mojib Latif

    2014: „Die Sonne schickt keine Rechnung“, Impulsvortrag Dr. Franz Alt

    2015: „Cradle to Cradle“, Impulsvortrag  Prof. Dr. Michael Braungart

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  • Konvent der Bürgermeister

    Die damalige Bürgermeisterin der Stadt Rheine, Frau Dr. Angelika Kordfelder, unterzeichnete im Dezember 2008 den Konvent der Bürgermeister in Brüssel. Gemeinsam mit derzeitig ca. 2.200 Städten und Gemeinden in Europa verfolgt die Stadt Rheine konkrete Ziele zur Reduktion von CO2 und weiterer Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes.

    Konkrete Ziele

    • Übertreffung der von der EU für 2020 gesteckten Ziele, die CO2-Emissionen in den Kommunen um mindestens 20% zu reduzieren (Basisjahr 1990)
    • Erstellung eines Aktionsplans für nachhaltige Energie
    • Erstellung eines Umsetzungsberichts für die Bewertungs-, Überwachungs- und Überprüfungszwecke
    • Veranstaltung von Energietagen in Kooperation mit der Europäischen Kommission
    • aktive Teilnahme an den jährlichen EU-Konferenzen der Bürgermeister

    Der Konvent der Bürgermeister hat ein offizielles Dokument herausgegeben, in welchem die Aufgaben und Ziele beschrieben werden. Weitere Informationen zum Konvent und den Maßnahmen erhalten Sie auf der offiziellen Homepage unter http://www.eumayors.eu.

    Die Stadt Rheine erfüllt derzeitig alle Ziele des Konvent der Bürgermeister. Die angestrebte CO2-Reduktion um 20% bis 2020 wurde bereits im Jahr 2009 erreicht. Die o.g. Aktionspläne (SEAP) werden mit dem CO2-Bilanzierungstool ECORegion erstellt und dem Konvent zur Verfügung gestellt.

    Die Energieagentur NRW bietet zum Thema Konvent der Bürgermeister auch zahlreiche Informationen auf ihrer Internetseite an.

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  • Masterplan 100% Klimaschutz Region

    Im Förderprogramm „Masterplan 100% Klimaschutz“ sind bundesweit 19 Kommunen und Kreise vertreten. Hierzu gehören auch der Kreis Steinfurt, der Landkreis Osnabrück sowie die Stadt Osnabrück. Zusammen mit der Stadt Rheine bilden Sie die Masterplan 100% Klimaschutz Region.

    Grafik Osnabrück-Steinfurt-RheineDie Kooperation zwischen Stadt und Umland und zwischen den Nachbarkreisen ist für die Gebietskörperschaften Stadt Rheine, Stadt Osnabrück, Landkreis Osnabrück und Kreis Steinfurt integrierter Bestandteil ihrer Masterplanstrategie. Bereits in der ersten Phase der Antragstellung wurde die Tatsache, dass vier räumlich benachbarte Gebietskörperschaften sich unabhängig voneinander an dem Wettbewerb beteiligt hatten, als besondere Chance erkannt. In den jeweiligen Projektskizzen wurden Formen und Notwendigkeiten der Zusammenarbeit vorausgedacht und formuliert. Während der ersten Phase des Masterplans haben die vier Kommunen intensiv zusammengearbeitet mit dem Ziel, eine länderübergreifende Masterplanregion Wirklichkeit werden zu lassen. In regelmäßiger Folge finden Koordinierungstreffen statt, bei denen sich die Partner über den interkommunalen Austausch innerhalb der Masterplanregion, aber auch über konkrete, gemeinsame Projekte austauschen. Die vier regionalen Partner geben ihren jeweiligen Masterplänen 100% Klimaschutz ein eigenes, auf ihre lokalen Herausforderungen zugeschnittenes Profil und entwickeln gleichzeitig – unter Nutzung von Synergien – ein übergreifendes Profil zur Entwicklung regionaler Lösungen für den Klimaschutz in Stadt-Umland-Beziehungen.

    Masterplan übergeben

    Am 12. März 2014 fand der erste Klimagipfel der Masterplan Region statt. Hierzu wurden hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung übergab die Delegation aus Rheine ein Exemplar des Masterplan 100% Klimaschutz an den NRW-Umweltminister Johannes Remmel.

    v.l. Jan Kuhlmann, Dr. Angelika Kordfelder, Johannes Remmel, Guido Wermers, Yassine Mokdad

    v.l. Jan Kuhlmann, Dr. Angelika Kordfelder, Johannes Remmel, Guido Wermers, Yassine Mokdad

    ANSPRECHPARTNER

    ANSPRECHPARTNER

    Einladungsflyer Klimagipfel 2014 Vereinbarung Masterplan Region
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  • Solarkataster Kreis Steinfurt

    Das Solarkataster des Kreises Steinfurt ist ein onlineTool. Für jedes Gebäude im Kreisgebiet zeigt es nach dem System einer Ampel in Rot, Gelb und Grün auf, wie geeignet seine Dachläche für die Gewinnung von Solarstrom und Solarwärme ist.

    Die Sonne als Energiequelle

    Wir haben eine Vision: Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchten wir es schaffen, bis zum Jahr 2050 so viel erneuerbare Energien im Zukunftskreis Steinfurt zu erzeugen, wie wir verbrauchen. Damit werden wir zumindest bilanziell unabhängig von außer regionalen Energieversorgern und steigern die lokale Wertschöpfung und die Beschäftigungszahl in der Region.

    Solarkataster_aktuell

    Sie selbst haben es in der Hand: Proitieren Sie von der Solarenergie und tragen Sie gleichzeitig zum Energieautark Ziel des Zukunftskreises Steinfurt bei! Während die Energiekosten für Heizung und Strom stetig steigen und fossile Brenn stoffe (Erdöl, Erdgas und Kohle) knapper und teurer werden, bietet die Sonne unendlich viel Energie zum Nulltarif. Eine auf den Eigenverbrauch von Strom oder Wärme abgestimmte Solaranlage kann auch im Rahmen politischer Gesetzesänderungen eine wirtschaftlich sinnvolle und klimafreundliche Zukunfts investition sein.

    Zunächst einmal sollten Sie klären, ob Ihr Dach alle Voraussetzungen für eine Solaranlage erfüllt. Das Solarkataster des Kreises Steinfurt gibt Ihnen eine erste Orientierung, ob Ihr Hausdach für eine Photovoltaikanlage zur Gewinnung von Strom oder eine solarthermische Anlage mit oder ohne Heizungs unterstützung geeignet ist. [Quelle: Kreis Steinfurt]

    Hier geht es zum Solarkataster

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  • Soziale Stadt Dorenkamp

    Die gesamte Stadt Rheine muss sich auf anstehende demografische Veränderungen einstellen. Aus diesem Grund hat sich Rheine in den vergangenen Jahren im Rahmen einiger Projekte und Konzepte mit der gesamtstädtischen Entwicklung intensiv beschäftigt. Da die Problemlagen im Stadtteil Dorenkamp am auffälligsten waren, erhielt der Stadtteil im Rahmen der verschiedenen gutachterlichen Beratungen und vieler öffentlichen Diskussionen besondere Berücksichtigung.

    Im Rahmen der Sozialen Stadt Rheine-Dorenkamp werden Immobilieneigentümer durch die beiden Teilmaßnahmen: 1. Hof- u. Fassadenprogramm, 2. Sanierungsberatung für private Immobilieneigentümer bei der Bestandsentwicklung / -qualifizierung unterstützt. Zu den förderfähigen Maßnahmen des Hof- u. Fassadenprogramms gehören zum Beispiel Begrünungen und Entsiegelungen. Bei gestalterischen Maßnahmen wird stets angeregt, das Thema Energieeffizienz mitzudenken und so Energieeinspar- potenziale im Immobilienbestand zu aktivieren. Die Nachrangigkeit der Städtbauförderung (Subsidiaritätsprinzip) bleibt hierbei unberührt. Ein Vorteil des Sozialen Stadt-Prozesses besteht in der Nähe zu den Eigentümern durch die Einrichtung eines Vor-Ort-Büros. Es gilt den Moment zu nutzen, in dem sich der Eigentümer gedanklich mit der Zukunft seiner Immobilie auseinandersetzt. Die Sanierungsberatung unterstützt Eigentümer individuell in Form einer baufachlichen Beratung und Informationsvermittlung über Fördermittelzugänge. Zeitgemäße und zielgruppenspezifische Modernisierungen des Bestandes tragen zu einer Aufwertung des Stadtteils bei und helfen zugleich den Flächenverbrauch einzudämmen. Die integrierte/erschlossene Lage der Immobilienbestände macht zudem Mobilitätsvorteile in Bezug auf vorhandene Infrastrukturen nutzbar.

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  • Wasserstoff als Baustein der regionalen Energiewende?

    Am 12.11.2015 veranstaltete der Kreis Steinfurt eine Informationsveranstaltung zum Thema Wasserstoff. Die Unterlagen zur Veranstaltung haben wir Ihnen hier bereitgestellt.

    Einleitung

    Die erneuerbaren Energien spielen eine zentrale Rolle im Kreis Steinfurt – nur mit ihrer Hilfe kann es gelingen bis zum Jahr 2050 energieautark zu werden. Doch die Erzeugung der Erneuerbaren schwankt – und passt nicht immer genau auf die Nachfrage nach Energie. Neben dem Energiesparen und der Erzeugung durch Erneuerbare, werden daher Energiespeicherung und Lastverschiebungen zentrale Leitplanken für das Gelingen der Energiewende sein. Im Januar fand ein erstes Austauschtreffen zum Thema Energiespeicherung im Kreis Steinfurt statt. Anschließend daran wurde im Mai der Wunsch der Teilnehmer aufgriffen, sich gezielter mit Techniken zur Energiespeicherung zu beschäftigen. Bei der Veranstaltung am 20.11. wurde es noch konkreter: das Thema „Wasserstoff“ stand im Fokus. Die Gestaltung von Energiespeicherung und Lastgangmanagement im Sinne einer regional geprägten Energiewende beginnt gerade erst, und wir freuen uns darauf diesen Weg mit Ihnen gemeinsam zu gehen.

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    • Amt für Klimaschutz- und Nachhaltigkeit
    • Kreis Steinfurt
    15-11-20 Dokumentation Energiespeicherung Wasserstoff Kr ST
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  • WindWest e.V.

    Während manch einer Mühlen noch mit Mehl in Verbindung brachte, backten andere schon keine kleinen Brötchen mehr. Vor allem hier in der Region, wo zahlreiche Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energien zuhause sind. Dass Region dabei nicht unbedingt regional bedeutet, zeigt sich nicht nur beim Blick auf die Karte. Denn viele Mitglieder im Netzwerk WINDWEST e.V. sind längst weit über die Grenzen der Region hinaus erfolgreich. Und hinter diesen Grenzen spricht man auch gern mal englisch, niederländisch, spanisch, italienisch oder chinesisch. Und plattdeutsch natürlich. Denn wer von hier kommt, vergisst das nicht. Ein Grund mehr, die gemeinsamen Interessen an einem Ort zu bündeln.

    Datei PDF

    Ende 2009 hat die Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH das lose Netzwerk WindWest ins Leben gerufen und versucht lokale Akteure der Windenergie zusammen zu bringen. Um dieses zu gewährleisten gab es „lose Treffen“ mit einem Fachvortrag. Mitte 2010 entstand bei der EWG und den beteiligten Unternehmen der Wunsch das Netzwerk weiter zu professionalisieren.

    Neben der EWG, dem Kreis Steinfurt unterstützen auch der Landkreis Emsland und die Gemeinde Salzbergen die Idee der Professionalisierung. So gab es Mitte 2010 die ersten Gespräche zwischen den Landräten bis dann Anfang 2011 die Entscheidung fiel das branchenspezifische aber bundesländerübergreifende Netzwerk mit Netzwerkmanagern zu unterstützen.
    Ab 2011 wurden Arbeitskreise ins Leben gerufen, organisiert und geplant, WindWest Treffen ausgerichtet und auf Messen Werbung für die Unternehmen, für die Branche und für die Region gemacht. WindWest unterstützt das Streben der Stadt Rheine Erneuerbare Energien auch im Bewusstsein der Bevölkerung und der Unternehmen weiter voranzutreiben. Dies wird einerseits durch die Vernetzung der Fach- und Führungskräfte in Arbeitsgruppen bewerkstelligt.

    Im Jahr 2016 wurde das Netzwerk in den Verein WindWest e.V. überführt. Weitere Informationen erhalten Sie unter  www.wind-west.de

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  • Wir drehen das im Kreis Steinfurt!

    Wir drehen das im Kreis Steinfurt!“ – das ist der neue Slogan der Dachmarke energieland2050. Ein Jahr lang haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt in einem intensiven Workshop-Prozess an den Werten und Visionen ihrer Marke gearbeitet. Viele Akteure aus Kommunen, Unternehmen, Wissenschaft und Politik waren daran beteiligt. Jetzt stellten […]

    Wir drehen das im Kreis Steinfurt!“ – das ist der neue Slogan der Dachmarke energieland2050. Ein Jahr lang haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt in einem intensiven Workshop-Prozess an den Werten und Visionen ihrer Marke gearbeitet. Viele Akteure aus Kommunen, Unternehmen, Wissenschaft und Politik waren daran beteiligt. Jetzt stellten die Akteure ihre Ergebnisse vor: ein neues Markendesign und eine Auftaktkampagne mit vielen spannenden Aktionen.
    Los ging es am 12. April mit der Pressekonferenz zum Kampagnenstart, dem Hissen der energieland-Fahne am Kreishaus und dem Start der neuen Website www.energieland2050.de.

    Kreis Steinfurt Auftakt energieland2050(c) Kreis Steinfurt

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  • Woche der Sonne

    Die Woche der Sonne ist eine bundesweite Kampagne und findet jährlich im Mai statt.
    In Rheine finden zur Woche der Sonne themenspezifische Vorträge und Aktionstage statt.

    Die Aktion „Woche der Sonne“ ist eine Initiative des Bundesverband Solarwirtschaft e.V. und wir von zahlreichen bundesweiten Organisationen, Institutionen und Prominenten unterstützt. Im Rahmen der Aktionswoche beteiligen sich jährlich mehrere hundert Kommunen und Akteure aus der Privatwirtschaft. Die Aktionen gehen von Informationsabenden, über Mitmachaktionen auf öffentlichen Plätzen bis hin zu fachspezifischen Konferenzen.

    Wie schon wie in den vergangenen Jahren, hat Rheine auch 2016 an dieser Initiative teilgenommen und ein vielfältiges Programm angeboten. Es fand ein Informationsabend und ein Aktionstag im Dorenkamp statt.

    Der in 2013 durchgeführte Abend zum Solarpotentialkataster des Kreis Steinfurt hat jedoch mit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gezeigt, dass sich immer noch viele Interessierte für das Thema finden. Weitere Informationen zur Woche der Sonne im Allgemeinen finden Sie unter www.wochedersonne.de oder für Rheine unter www.rheines-klima.de.

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